Schlaganfall

Schlaganfallpatient

Hat ein Mensch eine Hirnschädigung durch einen Schlaganfall oder eine Hirnblutung erlitten, geht dies oft einher mit einer Halbseitenlähmung.

Wenn die Lähmungserscheinugen stark ausgeprägt sind und nicht mehr alltäglich eingesetzt werden können, wird die gelähmte Seite vernachlässigt und die nicht gelähmte Körperhälfte überbeansprucht. Dies führt zum Abbau von Muskelstrukturen und der Repräsentation der betroffenen Seite im Gehirn. Das Gehirn verlernt die Bewegungsabläufe. Der Patient hat erhebliche Probleme seinen Körperschwerpunkt über sein gelähmtes Bein zu bewegen und überkompensiert mit der weniger betroffenen Seite.

Durch die nicht normalen Bewegungsabläufe entstehen zusätzliche Begleitsymptome. Der betroffene Arm und die Hand erfährt durch erlernte Gleichgewichtsreaktionen eine erhöhte Muskelspannung, welches den Arm in Bewegung zieht oder er schlaff am Körper hängt. 

Geprägt durch Misserfolge wurden immer weniger Versuche des Bewegens unternommen, dies ist der erlernte Nichtgebrauch. In unserer systemischen Forced use Therapie greifen wir genau in diese Prozesse ein und kehren sie um. Aufgrund dessen, dass wir auf dem Hauptproblem und den Konsequenzen gleichzeitig arbeiten und die Prozesse der angewendeten Kompensationsstrategien unterbrechen, ist es in dieser Therapie möglich, wieder normale Bewegungsabläufe zu erlernen.

Schlaganfallpatient

Das heißt für Sie:
das Wiedererlangen des normalen Gehens, die Benutzung des gelähmten Armes und die Koordination mit der weniger betroffenen Seite in Synchronisation. Sie benötigen in unserer systemischen Forced use Therapie keine motorischen oder auch kognitiven Voraussetzungen um von dieser Therapie zu profitieren. 

Pfeil

Zentrum für Rehabilitation

Lernen - Können - Leben